Bohemian Rhapsody

Einen Film über Queen zu drehen, hat viele Gefahren und einen klaren Vorteil: Der Soundtrack, so viel steht gleich am Anfang fest, wird fantastisch. Während das Logo von 20th Century Fox goldig die Leinwand vereinnahmt, erklingt die Fanfare mit Brian-May-Gitarre und Roger-Taylor-Schlagzeug. Die beiden ehemaligen Queen-Mitglieder haben sich noch einmal ins Studio begeben, um den Soundtrack zum Biopic „Bohemian Rhapsody“ aufzunehmen. Musikalisch kann hier also überhaupt gar nichts schiefgehen.

Mo. 05.08. um 21.00 Uhr Schlossgraben Lamberg

Und trotzdem war da etwas Angst: Rami Malek, bislang den meisten als Hacker Elliot Alderson in der Serie Mr. Robot aufgefallen, wäre nicht der erste Kandidat für die persönliche Bestenliste eines Freddie-Mercury-Lookalike-Wettbewerbs gewesen. Überhaupt ist es für einen Schauspieler ja immer eine Herausforderung, eine Ikone zu spielen, die obendrein noch so stark in der Popkultur präsent ist, wie der charismatische Leadsänger von Queen. Doch Malek wirft sich hier in die Rolle wie Gary Oldman in seinen Darkest-Hour-Churchill: Er imitiert Stimmlage, Augenaufschlag, ja selbst den Hüftschwung und schon nach wenigen Minuten ist man davon überzeugt, dass er einfach Freddie ist.

BOHEMIAN RHAPSODY Szenenbild 01