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Einmal Mond und zurück
Animation, Trickfilm | Spanien 2015 | 94 Minuten |
Regie: Enrique Gato
Auf großer Raumschifffahrt: Wie ein gewitztes Bürschchen bei einem Trip ins All die Ehre der US-Raumfahrt rettet und seine Familie wieder zusammenschweißt, erzählt dieses herausragende Family-Animationsabenteuer aus Spanien.

 

Do. 9.6. um 18.30 u. 20.00 Uhr

 

Do. 23.6. um 18.30 Uhr, Sa. 25.6. u. So. 26.6. um 16.15 Uhr

Titel Einmal Mond und zurück
Originaltitel Atrapa la bandera / Capture the Flag
Genre Animation/Trickfilm
Land, Jahr Spanien, 2015
Länge 94 Minuten
Regie Enrique Gato

Der Mond und die Familiengeschichte des zwölfjährigen Mike Goldwing sind untrennbar miteinander verknüpft. Einst hat Mikes Großvater Frank um Haaresbreite seine Chance verpasst, gemeinsam mit Neil Armstrong und Buzz Aldrin zum Mond zu fliegen. Das war in den 1960er Jahren, als die NASA ihre erste Hochblüte erlebte. Seither lebt Frank zurückgezogen und hat sich von seiner Familie entfernt. Da macht eines Tages die Kunde Runde, dass ein exzentrischer Milliardär namens Richard Carson die totale Ausbeutung des Erdtrabanten in Gang gesetzt hat. Er will die Bodenschätze des Mondes für sich ganz allein beanspruchen. Zu diesem Zwecke trachtet er danach, sämtliche Spuren zu verwischen, die irgendwelche Gebietsansprüche der NASA rechtfertigen könnten. Also muss auch die US-Flagge, die Armstrong und Aldrin einst im März des Jahres 1969 auf den Mond gepflanzt haben, entfernt und zerstört werden. Das kann Mike als gestandener Astronauten-Spross nicht zulassen. Gemeinsam mit seinen besten Freunden Amy und Marty, der Amphibie Igor und Großvater Frank begibt er sich auf das größte Abenteuer seines Lebens – eine Reise zum Mond …

b_150_100_16777215_00_images_stories_einmalmond_einmalmond1.jpg b_150_100_16777215_00_images_stories_einmalmond_einmalmond2.jpg b_150_100_16777215_00_images_stories_einmalmond_einmalmond3.jpg

Der erste Mensch auf dem Mond war Amerikaner und begründete eine der großen Legenden der USA. Umso erstaunlicher ist die Leichtigkeit, mit der Spanier Enrique Gato trotz eines recht überschaubaren Budgets diesen uramerikanischen Mythos in Szene setzt – fast so, als wären Pixar und Co. bei ihm zur Schule gegangen. Zahlreiche Anspielungen in Richtung US-amerikanische Popkultur schaffen internationales Flair, und sogar der „Bösewicht“ hat ein US-Pendant im echten Leben – nämlich den Privat-Raumfahrer Richard Branson, besser bekannt unter seinem Markennamen Virgin. Mitreißend die Dramaturgie, überlebensgroß die Gefühle, und über all dem prangt der Spaß als Königskrone – hier hat jemand wirklich verstanden, wie man eine ganze Familie eineinhalb Stunden lang bei Laune hält und ihr dann sogar noch ein wenig zu denken mitgibt.