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Sture Böcke
Hrútar
Tragikomödie. Dänemark | Island 2015 | 93 Minuten | Regie: Grímur Hákonarson
Mit: Sigurður Sigurjónsson, Charlotte Bøving, Theódór Júlíusson
Gummi und Kiddi haben vergessen, warum sie nicht mehr miteinander reden, sind aber dickköpfig genug, den Bruderzwist aufrecht zu erhalten. Als ihre Schafe erkranken, ergibt sich Gesprächsstoff und eine gemeinsame Mission. – Seuche sei Dank, schimmert schließlich Hoffnung auf Versöhnung. Cannes-prämierte Tragikomödie für Fans des trockenen Humors.

Vollwertkino: Mi. 6.4. um 19.30 Uhr
Titel : Sture Böcke
Originaltitel : Hrútar
Genre : Tragikomödie
Land, Jahr : Dänemark/Island, 2015
Länge : 93 Minuten
Regie : Grímur Hákonarson
Kamera :Sturla Brandth Grøvlen
Schnitt : Kristján Loðmfjörð
Musik : Atli Örvarsson
Produktion : Grímar Jónsson
Darsteller : Sigurður Sigurjónsson, Charlotte Bøving, Theódór Júlíusson

Bruderschmerz. Wenn Blicke töten könnten, dann hätten Gummi (Sigurður Sigurjónsson) und Kiddi (Theodór Júlíusson) einander wohl schon vor vielen Jahren ins Jenseits befördert. Obwohl die beiden Brüder seit vielen Jahrzehnten dieselbe Leidenschaft für die Schafbockzucht teilen, können sie sich eigentlich überhaupt nicht ausstehen. Und die überfällige familiäre Aussprache lässt schon lange auf sich warten – denn Gummi und Kiddi haben trotz unmittelbarer Nachbarschaft tatsächlich seit über 40 Jahren kein Wort mehr miteinander geredet. Doch ein unerwarteter Schicksalsschlag bringt das Leben der Sturköpfe mächtig durcheinander: Bei einem Prachtexemplar in Kiddis Herde wird eine tödliche Krankheit entdeckt, die den restlichen Schafbestand im idyllischen Tal bedrohen könnte. Weil alle Tiere in der Umgebung als Vorsichtsmaßnahme eingeschläfert werden sollen, müssen die wortkargen Brüder ihre Köpfe zusammenstecken, um ihre wolligen Vierbeiner zu retten.

b_150_100_16777215_00_images_stories_freunde_freunde1.jpg b_150_100_16777215_00_images_stories_freunde_freunde2.jpg b_150_100_16777215_00_images_stories_freunde_freunde3.jpg

In seinem zweiten Langfilm inszeniert der isländische Regisseur Grímur Hákonarson eine lakonische und schwarzhumorige Familiengeschichte, deren Scha(r)fsinn so nur aus den nördlichsten Sphären unseres Kontinents stammen kann. Dafür wurde Sture Böcke beim Filmfestival in Cannes völlig zurecht mit dem Hauptpreis in der Un Certain Regard-Sektion ausgezeichnet.