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Zwischen den Zeilen
Drama, Komödie| Frankreich 2018| 107 Minuten|
Regie: Olivier Assayas
Mit: Guillaume Canet, Juliette Binoche
Ein Autor, sein Verleger, dessen Frau und ihr Liebhaber: Es ist ein redseliges und meinungsfreudiges Milieu, das Assayas in Double vies vor die Kamera bringt. Absolut nah an der Gegenwart wird hier in einem fort über Twitter, E-Books, süchtigmachende Serien und Fake News gesprochen, über den Untergang der Buchkritik, die digitale Transition und über Dichtung und Wahrheit. Aber Reden ist nicht alles: mit sanfter, melancholischer Heiterkeit entblößt der Regisseur die Doppelleben seiner Helden und zeigt dabei, wie vieles sich doch auch gleich bleibt, selbst wenn ständig von Neuerungen und Umbrüchen die Rede ist.

 

Der Lektor Alain (Guillaume Canet) ist in seinem Job überaus erfolgreich und leitet einen Pariser Verlag. Doch die Branche befindet sich im Wandel und Alain hat zunehmend Schwierigkeiten, seinen Verlag der Digitalisierung anzupassen. Die attraktive junge Mitarbeiterin, die mit der Digitalisierung beauftragt ist, wirkt da schon viel interessanter. Doch das ist nicht sein einziges Problem. Auch mit dem Manuskript seines langjährigen Klienten Léonard (Vincent Macaigne) ist er nicht zufrieden, denn der hat mal wieder eine Affäre in Buchform verarbeitet und die Bezüge zur Realität mehr schlecht als recht verschleiert. Doch Alains Frau Selena (Juliette Binoche), die auch als Schauspielerin am Theater arbeitet, hat eine ganz andere Sicht auf die Dinge. Denn ihr gefällt Léonards Arbeit, vielleicht aber auch nur, weil sie selbst mit einer Affäre in die brisante Angelegenheit verwickelt ist...

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