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Monsieur Claude und seine Töchter 2
Komödie| Frankreich 2019|
Regie: Philippe de Chauveron
Mit: Christian Clavier, Chantal Lauby
Vive la France! Claude und Marie können’s nicht fassen: Ihre Töchter und Schwiegersöhne wandern aus – dabei ist es doch nirgendwo schöner als in der französischen Provinz! Teil zwei der Multikulti-Komödie setzt wieder auf Culture-Clash-Humor und punktet mit dem heiteren Jonglieren von Klischees.

 

 

Termine

Sa. 18.05. um 20.30 Uhr

Mi. 22.05. um 20.30 Uhr

Details

Titel: Monsieur Claude 2
Originaltitel: Qu'est-ce qu'on a fait au Bon Dieu 2
Genre :Komödie
Land, Jahr :Frankreich, 2019
Regie: Philippe de Chauveron
Darsteller: Christian Clavier, Chantal Lauby, Ary Abittan, Medi Sadoun, Frédéric Chau, Noom Diawara, Frédérique Bel, Julia Piaton, Emilie Caen, Élodie Fontan

Trailer

Die viele Bürokratie, die ganzen Steuern und obendrauf die nervtötende Mentalität der Franzosen! David, Rachid, Chao und Charles haben die Nase voll von der Grande Nation, die in ihren Augen so großartig gar nicht ist. Reizvoller scheint es da, das Glück in der Ferne zu suchen: Algier, Israel, Indien, China – in Nullkommanix hat sich jeder der vier ein viel versprechendes Platzerl zum Leben gefunden, und auch die verschwisterten Gattinnen sind bald Feuer und Flamme von der Idee, der Heimat den Rücken zu kehren. Der Plan scheint also geritzt – jetzt heißt es nur noch, Claude und Marie möglichst behutsam vom Vorhaben zu unterrichten. Die zwei reagieren allerdings alles andere als gelassen auf die Aussicht, sich von ihren Töchtern, deren Ehemännern und den Enkelkindern verabschieden zu müssen. Sofort entwickeln sie einen ausgeklügelten Schlachtplan, um ihr geliebtes Frankreich für die vier Schwiegersöhne zurück ins besonders schmeichelnde Licht zu rücken ...

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Was steckt dahinter?
Sogar Regisseur Philippe de Chauveron selbst zeigte sich überrascht vom durchschlagenden Erfolg der Culture-Clash-Komödie Monsieur Claude und seine Töchter, die 2014 die französischen Kino-Charts anführte und weit über die Grenzen Frankreichs hinaus das Publikum begeisterte. Die turbulente Familiengeschichte rund um den konservativen Katholiken Claude Verneuil und seine vier Töchter, die sich ungeachtet der Vorlieben ihres Vaters ausgerechnet vier Männer mit Migrationshintergrund angeln, lockte die Zuschauer in Strömen in die Kinos. De Chauveron und sein Cast hatten es offenbar geschafft, ein hochaktuelles Thema universell ansprechend für die Leinwand aufzubereiten. Dabei hatte der Filmemacher nur eines im Sinn: Nämlich die Menschen zum Lachen zu bringen.

Was wird geboten?
Die Fortsetzung schlägt in eine ganz ähnliche Kerbe wie der erste Film, wiegelt Kulturen und Klischees pointenreich gegeneinander auf – ohne den Bogen jemals zu überspannen. Dabei setzte man auf den bewährten Cast: Erneut weiß Christian Clavier als gebeutelter Schwiegerpapa mit Drang zur Völkerverständigung am treffsichersten zu amüsieren. Wer beim Vorgänger schon Tränen gelacht hat, wird auch beim Schauen der Fortsetzung wieder einen Heidenspaß haben. Ohne Rücksicht auf etwaige Maximen politischer Korrektheit werden alle anwesenden Ethnien gleichermaßen durch den Kakao gezogen: Égalité par exellence eben!