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The King - Mit Elvis durch Amerika
In der Doku „The King – Mit Elvis durch Amerika“ folgen Ethan Hawke, Ashton Kutcher und andere Prominente den Stationen von Elvis' Lebensweg.
The King - Mit Elvis durch Amerika: Im Rolls Royce von Elvis Presley unternimmt Regisseur Eugene Jarecki einen Road-Trip durch die USA und fragt Stars und Freunde des King nach der Lage der Nation

 

 

Do. 19.7. um 21.30 Uhr im Innenhof City Kino,Fr. 20.7. bis Do. 26.7. täglich um 17.45 Uhr
Ethan Hawke, erklärter Elvis-Fan, gehört mit anderen Prominenten wie Alec Baldwin oder Ashton Kutcher zu den Protagonisten des Dokumentarfilms „The King – Mit Elvis durch Amerika“. Regisseur Eugene Jarecki, der sich in früheren Werken mit der US-Außenpolitik („The Trials of Henry Kissinger“) und der Geschichte des Pentagon („Why We Fight“) befasste, unternimmt eine Reise, die durch Mythen, Anekdoten und Erinnerungen ins Herz der Gegenwart führt. Als Fortbewegungsmittel fungiert ein silberfarbener Rolls-Royce, der Presley gehörte. Die Stationen folgen dem Lebensweg des Sängers: vom Geburtsstädtchen Tupelo im Bundesstaat Mississippi über Memphis, Nashville, New York sowie Bad Nauheim, wo Presley als G.I. stationiert war, und Las Vegas zurück nach Graceland, der Ranch in Memphis, in der er 1977 starb.

Elvis' Rolls Royce fährt auf den Spuren des „King Of Rock 'n' Roll“ quer durch Amerika. Für verschiedene Streckenabschnitte nehmen die unterschiedlichsten Personen auf der Rückbank Platz. Darunter Wegbegleiter des King, berühmte Hollywoodstars wie Alec Baldwin, Ashton Kutcher, Ethan Hawke und „The Wire“-Schöpfer David Simon, aber auch ganz normale Fans. Sie erzählen von ihren Erlebnissen mit Elvis und seiner Musik und schlagen 40 Jahre nach dessen Tod Parallelen zwischen seinem Aufstieg und Fall und der derzeitigen Situation in Amerika im Jahr 2016, in dem ein grobschlächtiger, vulgärer und ausländerfeindlicher Reality-TV-Star zum Staatsoberhaupt gewählt wird. Unterwegs wird musiziert, gelacht und versucht zu erklären, wie es mit dem einstigen „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ so bergab gehen konnte.

Als Elvis Presley 1955 einen Vertrag mit RCA Records unterschrieb, war er ein 20-jähriger ehemaliger Lkw-Fahrer, der bei Sun Records fünf Singles veröffentlicht hatte, darunter „That’s All Right“, einen Lokalhit in den amerikanischen Südstaaten. Ein paar Monate später war er steinreich und auf dem Weg zum Weltstar.

Der Wechsel von der kleinen Plattenfirma aus Memphis zum New Yorker Unterhaltungskonzern war von Colonel Tom Parker eingefädelt worden. Der Impresario, ein zwielichtiger Aufsteiger aus dem Zirkusmilieu, gilt als erster 50-Prozent-Manager der Popgeschichte. Bis dahin gab es 15-Prozent-Manager, Dienstleister, die 15 Prozent von den Erträgen ihrer Klienten einbehielten. „Elvis hat sich immer für das Geld entschieden“, sagt der Schauspieler Ethan Hawke. Das sei bei der Unterschrift unter den RCA-Vertrag so gewesen, bei der Entscheidung, nach dem Wehrdienst keine Konzerte mehr zu geben, sondern Filme in Hollywood zu drehen, und auch beim Comebackauftritt von 1968, auf den die Jahre in der Entertainmenthölle von Las Vegas folgten. „Und was hat er vom Geld gehabt? Er wurde fett und man fand ihn mit 42 tot auf seiner Toilette.“ Elvis, der es mit einer Milliarde verkauften Tonträgern zum erfolgreichsten Sänger aller Zeiten brachte, verkörpert den amerikanischen Traum. Aber war er glücklich?

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