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Mamma Mia!
Liebeskomödie, Musical| GB, USA 2008| 110 Minuten|
Regie: Phyllida Lloyd
Mit: Julie Walters, Meryl Streep, Pierce Brosnan
Wenn sich Meryl Streep und Pierce Brosnan auf einem verträumten, griechischen Eiland ABBA-Songs entgegenschmettern, dann seufzt das Romantikerherz sehnsüchtig: Mamma Mia! Der Musical-Smash-Hit zum Lachen, Lieben und laut Mitsingen kommt endlich ins Kino!

 

am Muttertag So. 13.05.18
Titel : Mamma Mia!
Originaltitel : Mamma Mia!
Genre : Liebeskomödie/Musical
Land, Jahr : GB/USA, 2008
Länge : 110 Minuten
Regie : Phyllida Lloyd
Drehbuch : Catherine Johnson
Kamera : Haris Zambarloukos
Schnitt : Lesley Walker
Musik : Benny Andersson, Björn Ulvaeus
Produktion : Rita Wilson, Benny Andersson, Björn Ulvaeus, Judy Craymer, Gary Goetzman, Mark Huffam, Tom Hanks
Darsteller : Julie Walters, Meryl Streep, Pierce Brosnan, Amanda Seyfried, Christine Baranski, Colin Firth, Dominic Cooper, Stellan Skarsgård

Es kann anstrengend sein, wenn zu viele Gäste auf einer Hochzeit umherschwirren. Was aber, wenn drei Väter zur Vermählung des Töchterchens antanzen? Mamma Mia, dann ist das Chaos nur mehr durch leidenschaftliche Gesangseinlagen halbwegs in den Griff zu bekommen. Aber fangen wir ganz vorne an: Auf der entzückenden, griechischen Insel Kalokairi läuten demnächst Hochzeitglocken. Dort, wo andere Urlaub machen, lebt Braut Sophie (Amanda Seyfried) mit ihrer Mutter Donna (Meryl Streep), die sich auf dem Inseljuwel ein paradiesisches Refugium geschaffen hat: die Pension Villa Donna. Nur ein kleines, aber hartnäckiges Wölkchen trübt diese Idylle: Sophie weiß nicht, wer ihr Vater ist. Aber gerade jetzt, mitten in den Hochzeitsvorbereitungen, kann sie den Wunsch, ihn endlich kennenzulernen, nicht länger ignorieren. Soll sie etwa ganz alleine zum Altar schreiten? Nein, Sophie ist fest entschlossen, von ihrem Vater an den Bräutigam übergeben zu werden. Heimliche Recherchen im alten Tagebuch ihrer Mutter fördern Erstaunliches zu Tage: Wie es ausschaut, kommen gleich drei Männer in Frage. Um auf Nummer sicher zu gehen, lädt Sophie einfach alle drei zur Hochzeit ein. Natürlich ohne Donna einzuweihen. Sophie ist nämlich fest davon überzeugt, ihren Vater problemlos zu erkennen, wenn er erst einmal vor ihr steht, und dann will sie ihre Mutter mit seiner Anwesenheit überraschen.

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Der Tag vor der Hochzeit. Ohne zu ahnen, was da noch auf sie zukommt, empfängt Donna überschwenglich ihre zwei besten Freundinnen Rosie (Julie Waters) und Tanya (Christine Baranski), mit denen sie einst als Donna and the Dynamos die Dancefloors gestürmt hat. Alles andere als Wiedersehensfreude kommt allerdings auf, als Donna versehentlich den drei Überraschungsgästen ihrer Tochter über den Weg läuft: Der Anblick von Sam (Pierce Brosnan), Harry (Colin Firth) und Bill (Stellan Skarsgård) haut sie schlicht und ergreifend um. Aber auch als Donna ihre Fassung wiedergefunden hat, will sich keine Harmonie einstellen. Die Brautmutter bleibt unerbittlich – sie will die Männer nicht bei der Hochzeit dabeihaben! Rosie und Tanya erfahren schließlich den Grund für Donnas Überreaktion: Sie hat selbst keine Ahnung, wer der drei Sophies Vater ist! Und wie soll sie das bitte ihrer geliebten Tochter erklären, die sich so sehr väterlichen Beistand für ihren großen Tag wünscht?

Ohne zwischen gut gehüteten Familiengeheimnissen und neu aufblühenden Gefühlen die Vorfreude auf die Traumhochzeit des Jahres zu verderben, darf so viel verraten werden: Selbstverständlich treten die drei Vielleicht-Väter nicht umgehend die Rückreise an. Sie bleiben und erleben eine romantische Berg- und Talfahrt an deren Ende eine Hochzeit voller Überraschungen steht, eine, wie sie nur auf einer kleinen, verzauberten, griechischen Insel möglich ist.

Über 30 Millionen begeisterte Musical-Besucher können einfach nicht irren, und eigentlich ist es verwunderlich, dass es so lange gedauert hat, bis aus dem Bühnenhit Mamma Mia! ein Kinofilm geworden ist. Jetzt ist er jedenfalls da und das mit einer Besetzung, bei der man sich fragt: How can I resist you? Kaum einer wird sich den schwedischen Gassenhauern, der traumhaften Location und den mitreißenden Choreografien entziehen können. Also, ab zu einem unbeschwerten Kurzurlaub ins ABBA-Land!