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Maschines
IND/DE/FIN 2016 | 75’ | Rahul Jain |
Der Regisseur Rahul Jain präsentiert mit MACHINES eine sehr intime, aufmerksame Darstellung des Rhythmus des Lebens und der Arbeit in einer gigantischen Textilfabrik in Gujarat, Indien. Förmlich gleitend durch die langen Korridore und enormen Tiefen dieser verwirrenden Struktur, entführt die Kamera den Betrachter auf eine Reise zu einem Ort der Entmenschlichung von körperlicher Arbeit und intensiver Härte. Hierbei werden sehr filigran Denkanstöße hinsichtlich anhaltender vorindustrieller Arbeitsbedingungen und die große Kluft zwischen der ersten Welt und Entwicklungsländern generiert.

22.11. in Kooperation mit dem Museum Arbeitswelt.

Fr. 24.11. bis So. 26.11. täglich um 18.00 Uhr

Mo. 27.11. um 19.30 Uhr

Mi. 29.11. um 18.00 Uhr

Regie: Rahul Jain
Produzenten: Rahul Jain, Thanassis Karathanos, Iikka Vehkalahti
Kamera: Rodrigo Trejo Villanueva
Schnitt: Yaël Bitton, Rahul Jain
Ton: Susmit ‚Bob‘ Nath
Sound Design: Susmit ‚Bob‘ Nath
Mischung: Adrian Baumeister
Digital Colorist: Gregor Pfüller
Post Production Facilities: The Post Republic Halle, Pom’Zed Paris

Seit den 1960er Jahren hat sich das Gebiet Sachin im Westen Indiens einer beispiellosen, unregulierten Industrialisierung unterzogen, die in zahlreichen Textilfabriken zum Ausdruck kommt. MACHINES porträtiert nur eine dieser Fabriken und stellt gleichzeitig Tausende von Arbeitern dar, die tagtäglich in einer Umgebung arbeiten, leben und leiden, der sie nicht ohne Einheit entkommen können. Mit starker Bildsprache, unvergesslichen Bildern und sorgfältig ausgewählten Interviews mit einzelnen Arbeitern erzählt Jain eine Geschichte von Ungleichheit und Unterdrückung, Menschen und Maschinen.

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