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Gehört Gesehen-Ein Radiofilm
Österreich 2019 | 90 Minuten
Über zwei Jahre hinweg stellte sich der Kultursender Ö1, eine der größten und erfolgreichsten Radiostationen Europas, dem Blick der Filmemacher Jakob Brossmann und David Paede und gewährte Einblicke hinter die Kulissen der Rundfunkanstalt und Zugang zu sensiblen Diskussionen und Entscheidungen. In seinem Dokumentarfilm spürt das Regieduo der gegenwärtigen Herausforderung nach, Radio in einer Zeit zu machen, in der öffentlich-rechtliche Medien von verschiedenen Seiten unter Druck geraten.

 

„GEHÖRT, GESEHEN – Ein Radiofilm von Jakob Brossmann und David Paede macht sein Feintuning zu mehr als einem Porträt des ‚erfolgreichsten Kultursenders der Welt‘ Ö1. Der Film durchstreift die Abteilungen des Senders mit einer Montage, die das Akustische stimmig ins Räumliche, auf Gesichter überträgt. Dem Regie-Duo gelingt die Zustandsbeschreibung eines Qualitätsmediums, das auf seine Weise mit der Vertrauenskrise des Journalismus zu kämpfen hat.“ Dominik Kamalzadeh, Der Standard

„Ein in Anbetracht der schwelenden Diskussion um die Gebührenfinanzierung auch eminent politischer Film.“ Michael Omasta, Falter „Ein kluger, witziger, sinnlicher Film, der nicht nur Fans von Ö1 unterhalten wird.“ Ute Baumhackl, Kleine Zeitung

„Jakob Brossmann und David Paede feiern in ihrer kurzweiligen Doku den Radiosender Ö1, seine Mitarbeiter und den Standort Funkhaus als intellektuelle Enklave. Der Film huldigt auch der Langsamkeit des Nachdenkens und dem Qualitätsjournalismus in Zeiten von Fake News, Staatsfunk, Echokammern und Filterblasen. Die Zuschauer bekommen Einblicke hinter die Kulissen, ein Gesicht zu Lieblingsstimmen und hübsche Recherchemomente über Moos serviert. Ein Plädoyer für den Wert von öffentlich rechtlichem Rundfunk.“ Julia Schafferhofer, Kleine Zeitung

„GEHÖRT, GESEHEN – Ein Radiofilm ist ein Film, der ohne Interviews und Off-Kommentare auskommt und stattdessen ganz auf genaue Beobachtung setzt. Und der sich der nicht geringen Herausforderung gestellt hat, ein akustisches Medium ins Bild zu setzen.“

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