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BFG – Big Friendly Giant
Fantasy | GB, Kanada, USA 2016 | 117 Minuten |
Regie: Steven Spielberg
Mit: Mark Rylance, Rebecca Hall
Ein kleines Mädchen (Ruby Barnhill), ein freundlicher Riese (Mark Rylance), und ein Regiegigant: Steven Spielberg verfilmt den hinreißend schrägen Kinderbuchklassiker von Roald Dahl (Charlie und die Schokoladenfabrik). Ganz groß!

 


Mi. 10.8. u. Do. 11.8. um 15.45 Uhr{

Fr. 12.8. bis Mo. 15.8. täglich um 15.45 Uhr
Mi. 17.8. um 15.45 Uhr

So. 21.8. u. Mo. 22.8. um 15.45 Uhr
Mi. 24.8. um 15.45 Uhr

Titel : BFG – Big Friendly Giant
Originaltitel : BFG – Big Friendly Giant
Genre : Fantasy
Land, Jahr : GB/Kanada/USA, 2016
Länge : 117 Minuten
Regie : Steven Spielberg
Drehbuch : Melissa Mathison nach dem Roman von Roald Dahl.
Kamera : Janusz Kaminski
Schnitt : Michael Kahn
Musik : John Williams
Produktion : Kathleen Kennedy, Frank Marshall, Sam Mercer, Steven Spielberg
Darsteller : Mark Rylance, Rebecca Hall, Bill Hader, Ruby Barnhill , Jemaine Clement, Rafe Spall, Matt Frewer, Penelope Wilton

Sophie (die kleine Ruby Barnhill) hat kein besonders schönes Leben. Sie wohnt in einem Waisenhaus, wo Frechsein mit Einsperren bestraft wird. Und da Sophie ein ziemlich mutiges Kind ist, wird sie recht oft eingesperrt. Eben weil sie aber so mutig ist, ist sie die Einzige in ihrem Schlafsaal, die eines nachts noch aus dem Fenster rausschaut und diesen seltsamen gigantischen Schatten bemerkt, der sich vorm Waisenhaus herumtreibt. Der Schatten hat aber auch Sophie bemerkt. Und obwohl sie sich unter der Bettdecke versteckt, greift er mit einer enormen Hand durchs Fenster herein, zupft das kleine Mädchen mitsamt ihrer bunten Steppdecke aus dem Bett und nimmt das ganze Kinderpaket mit. Einfach so.

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die für ihr Schlimmsein mit Unglück bestraft werden, sind nicht unbedingt die Sache von Roald Dahl, jenem großartigen, leider mittlerweile verstorbenen britischen Autor, der 1982 das Buch BFG verfasste, das seither auch auf Deutsch als Sophiechen und der Riese unzählige mutige und weniger mutige Kinder begeistert hat. Dahl ist Spezialist für das Abseitige, einer, der die surrealen Aspekte von Märchenwelten auf die Spitze treibt, und das hat Kindern mehrerer Generationen einige der fantastischsten Kinofilme beschert: Der aberwitzige Charlie und die Schokoladenfabrik (2005) wurde nach seiner Vorlage gedreht, ebenso Matilda (1996) und Hexen hexen (1990). Und, was die wenigsten wissen: Roald Dahl hat für gleich zwei Verfilmungen von Ian-Fleming-Romanen das Drehbuch verfasst, den Kinderfilmklassiker Tschitti tschitti bäng bäng (1968), und James Bond 007 – Man lebt nur zweimal (1967).

Nun hat Kinozauberer Steven Spielberg Dahls BFG ausgegraben – derselbe, der einst mit E.T. – Der Außerirdische eine unvergessliche Beziehung zwischen einem menschlichen Kind und einem Wesen von Anderswo verewigt hat. Wer wäre also geeigneter, um auch die Freundschaft zwischen der kleinen Sophie und dem Riesen ins Kino zu bringen? Denn eine wahrlich gigantische Freundschaft entwickelt sich zwischen den beiden: Der freundliche Riese (Mark Rylance) ist nämlich für Riesenverhältnisse ziemlich klein und ungewöhnlich sanftmütig. Die anderen Riesen hingegen werden für Sophie, für den BFG und am Ende sogar für die englische Königin ein gewaltiges Problem …