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Die beste aller Welten
Drama| Deutschland, Österreich 2017| 103 Minuten|
Regie: Adrian Goiginger
Mit: Verena Altenberger

Mama ist heroinsüchtig, und der siebenjährige Adrian hat es nicht leicht mit ihr: Adrian Goigingers Regiedebüt ist eine zärtliche, humorvolle Liebesgeschichte zwischen Mutter und Kind.


Fr. 15.9. bis Mo. 18.9. täglich um 20.00 Uhr

Mi. 20.9. u. Do. 21.9. um 20.00 Uhr,Fr. 22.9. um 20.30 Uhr
So. 24.9. u. Mo. 25.9. um 20.30 Uhr
Mi. 27.9. um 20.30 Uhr

Titel : Die beste aller Welten
Originaltitel : Die beste aller Welten
Genre : Drama
Land, Jahr : Deutschland/Österreich, 2017
Länge : 103 Minuten
Regie : Adrian Goiginger
Drehbuch : Adrian Goiginger
Darsteller : Verena Altenberger, Jeremy Miliker, Lukas Miko, Michael Pink, Michael Fuith

Lagerfeuer an der nächtlichen Salzach, Sternegucken, die absolute Freiheit – der siebenjährige Adrian (Jeremy Miliker) erlebt eine Kindheit wie im Paradies. Bis auf die Momente, wo sich seine Mama zurückzieht mit den anderen, immer dann kippt auf einmal alles, und Adrian ist alleingelassen, verängstigt und zornig. Denn Adrians Mama Helga (Verena Altenberger) ist drogensüchtig. Und zwar nicht nur ein bisschen kiffen, sondern so richtig: Opium, Heroin, das ganze gefährliche Programm. Dabei ist Helga zugleich auch die beste Mama, die er sich wünschen kann, fantasievoll, zärtlich, und eine Löwin, wenn es um ihren Sohn geht. Gegen den Mann vom Jugendamt und gegen die strenge Schuldirektorin halten die beiden eisern zusammen, niemand darf Helga ihren Adrian wegnehmen. Aber manchmal ist diese Sucht einfach stärker – und dann ist da auch noch der Dealer, vor dem sich Adrian fürchtet …

Seit der Premiere bei der Berlinale hat Die beste aller Welten auf verschiedenen Festivals gleich mehrere Handvoll Auszeichnungen abgeräumt, darunter auch den Diagonale-Publikumspreis. Kein Wunder: Adrian Goigingers Regiedebüt, gedreht noch während seines Studiums an der Filmakademie Baden-Württemberg, ist kein trostloser oder gar spekulativer Problemfilm geworden, sondern erzählt mit Wärme, entwaffnendem Humor und glaubwürdiger Hoffnung eine Liebesgeschichte zwischen einer Mutter und ihrem Sohn – und davon, dass Sucht kein Schicksal und kein Stigma, sondern eine überwindbare Krankheit ist.

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Die gebürtige Dorfgasteinerin Verena Altenberger, bekannt als polnische Altenpflegerin aus der RTL-Sitcom Magda macht das schon!, ist fantastisch in der Rolle der Helga – und mit dem St. Johanner Volksschüler Jeremy Miliker hat sie eine Chemie, wie sie nur selten zu finden ist – und das funktioniert, vollkommen unpeinlich und authentisch, im Salzburger Dialekt. Vielleicht ist das alles der besonderen Sensibilität des Regisseurs zu verdanken. Immerhin hat Adrian Goiginger diese Geschichte selbst erlebt: „Alles, was den Film antreibt, ist wirklich so passiert.“